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wenn alltägliche Gedanken zur Geduldsprobe werden
 

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Tamtam

Ich dachte wirklich ich komme wieder aus meinem alten Verhalten raus. Werde kontaktfreudiger, bleibe nicht introvertiert, sehe mehr Positives und erfreue mich an den kleinen Dingen... Aber ich bin wohl einfach zu.. ja zu was? Zu lernfaul? Zu verkrampft? Zu seltsam? Keine Ahnung.

Coldi ist ausgezogen mit seiner Kleinen. Und Kratzbürste wird vermutlich mit ihrem Freund nach Bonn ziehen. Naja und ich sitze jetzt mal wieder allein wie in der Studienzeit damals. Und eigentlich wollte ich diese Zeit vergessen. Eigentlich. Ich weiß Selbstmitleid ist Scheiße. Und ich hasse mich auch dafür, dass ich wieder rumjammer.. andere haben es wesentlich schwerer als ich.

Es ist nur so, dass ich absolut niemanden habe. Coldi ist weg und hat.. ja.. den Kontakt abgebrochen... wegen einem Streit. Workaholicer ist so gut wie nicht erreichbar. Mein Vater meldet sich nicht mehr. Aber.. das hat sich ja jetzt selbst erklärt. Er wollte nur immer wieder Zeit mit mir verbringen, damit er die Kleine von Coldi sieht, um sich wie ein Großvater aufzuführen...  Und da er und sie weg sind, ist mein Vater nun auch wieder "nicht erreichbar".  Und mein Bruder.. ... ... ... den hat es am schlimmsten erwischt.. ... Ich habe es eben beim tippen erfahren... seine Frau hat das Kind verloren... Das erklärt warum er nicht auf meine Nachrichten antwortet...
Ich kann nicht helfen und ich kann andere nicht stolz machen.

Manchmal wünschte ich einfach meine Mutter oder meine anderen beiden Geschwister wären da.. ... sie wüssten was zu tun wäre... Sie würden Licht im Dunkeln sehen...

9.3.17 19:05

Letzte Einträge: den Kopf entleeren, 'trautes Heim, Schwerdonnerstag, Antriebslos, Wozu?

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